Statistik-Beratung speziell für die Doktorarbeit

Bei den meisten unserer Statistik-Beratungen geht es um Doktorarbeiten. Die Doktoranden kommen vor allem aus den Fachbereichen Medizin, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften.

Statistik–Beratung und mehr

Wir unterstützen pro Jahr mehrere hundert Doktorarbeiten. Statistik-Beratung ist nur eines der Themen, zu denen wir Unterstützung anbieten. Bei uns finden Sie Statistik-Berater, Wissenschaftslektoren, Grafiker und Dozenten, die Sie bei Bedarf hinzuziehen können. Wir unterstützen bereits seit den 1970er Jahren bei Doktorarbeiten und bieten inzwischen ein Team mit etwa 100 erfahrenen Akademikern mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Wenn Sie an einer Ecke Ihrer Doktorarbeit nicht weiter kommen, rufen Sie uns gerne an.

1. Hypothesenbildung

Wie effektiv und aussagekräftig die eigene statistische Untersuchung sein wird, entscheidet sich bereits am Anfang der Doktorarbeit bei der Formulierung der Hypothesen. Mit einer interessanten Hypothese, die sich gut mit statistischen Methoden ergründen lässt, legen Sie den Grundstein für eine gute Note. Lassen Sie sich an diesem wichtigen Punkt Ihrer Doktorarbeit von einem Fachspezialisten beraten. Haben Sie Medizin studiert, können Sie hierzu mit einem Spezialisten für Medizin-Statistik diskutieren. Sind Sie Wirtschaftswissenschaftler, stellen wir Ihnen einen promovierten Wirtschaftswissenschaftler. Auch für Soziologen und Psychologen haben wir den passenden Ansprechpartner.

2. Datenbasis zusammenstellen

Ein zweiter Baustein für eine erfolgreiche Doktorarbeit ist die zielgerichtete Datenerhebung. Leider gibt es in Doktorarbeiten immer wieder statistische Erhebungen, die nicht wirklich gut wissenschaftlich fundiert sind. Gerade bei Doktorarbeiten in der Medizin fehlt häufig die Zeit und der richtige methodische Ansatz, um eine gute Datenbasis zusammenzustellen. Ein frühzeitige Besprechung mit dem Statistikberater wird helfen, häufig vorkommende Fehler und Defizite zu vermeiden und im weiteren Verlauf der Arbeit viel Zeit zu sparen.

3. Auswertung vorbereiten

Für statistische Auswertungen sind bestimmte Kriterien schon bei der Dateneingabe zu beachten; insbesondere dürfen Text- und numerische Angaben nicht vermischt werden. Sind die Daten eingegeben, erfolgt eine einfache deskriptive Auswertung aller Variablen (Minimum, Maximum, Median, Mittelwert, Standardabweichung, Häufigkeiten, „Ausreißer“). Nicht plausible Werte und Merkmalsverteilungen sollten in dieser Phase aussortiert werden. Die erste „Vor“-Auswertung gibt Hinweise auf mögliche Eingabe- oder Kodierungsfehler. Erst danach sollte mit weiteren Rechnungen und Auswertungen begonnen werden.

4. Daten auswerten

Sind die Daten erhoben und gut strukturiert, folgt die Datenauswertung. Für die Auswertung gibt es eine schwer überschaubare Anzahl an statistischen Methoden, die alle spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Welches für die Beantwortung Ihrer Fragestellung das richtige Verfahren ist, lässt sich im Gespräch klären.

5. Statistik-Tools richtig einsetzen

Zwischen dem angewandten statistischen Verfahren und dem zum Einsatz kommenden Statistik-Tool gibt es einen engen Zusammenhang. Viele Doktoranden denken bei Software erst einmal nur an SPSS. Es gibt aber eine ganze Reihe alternativer Statistik-Softwarepakete. Mit SPSS lassen sich dank der recht einfachen Benutzeroberfläche viele Verfahren recht zügig durchführen, aber leider nicht alle. Wenn die Datenauswertung mit einem alternativen Tool schneller oder qualitativ besser durchführbar ist, setzen wir dieses alternative Tool ein.

6. Daten richtig interpretieren

Die Interpretation der Daten gelingt unserer Erfahrung nach vielen Doktoranden gut. Der Forschende hat in der Regel durch die Arbeit an dem Projekt bereits eine gute Vorstellung davon gewonnen, welche möglichen Ergebnisse oder Schlussfolgerungen sich ergeben könnten. Die Auswertung bestätigt oder widerlegt dann einzelne Hypothesen anhand des Datenmaterials. Jungen Akademikern fällt es aber häufig schwer, diese Statistikergebnisse angemessen in einen gut lesbaren Text umzusetzen. Bei diesem auch umgangssprachlich als „Vertextlichung“ bezeichneten Vorgang können wir Sie unterstützen, zum Beispiel mit einem Lektorat des Textes.

7. Kommunikation mit dem Doktorvater / Betreuer

Doktorväter haben meist wenig Zeit. Die Kommunikation mit dem Menschen, der Ihre Promotion bewertet, ist aber wichtig. Denn dem Doktorvater sollte das Ergebnis schließlich gefallen. Es hat sich bewährt, vor der offiziellen Abgabe eine Version der Doktorarbeit an den Prüfer zu schicken. So können noch Änderungswünsche eingebracht werden, bevor die Benotung stattfindet. Lässt sich der Prüfer auf dieses Vorgehen ein, erfährt der Doktorand rechtzeitig, wie seine Doktorarbeit aufgenommen werden wird. Auch bei einem anderen Punkt ist es nützlich, die Ansicht des Doktorvaters zu kennen: Bei der Frage der Einbindung eines externen Statistik-Beraters. So ist es bei der Medizin-Dissertation durchaus üblich, eine Beratung durch Statistik-Experten in Anspruch zu nehmen. Bei einer Doktorarbeit im Fach Statistik hingegen wird vom Doktoranden erwartet, die Berechnungen selbstständig durchzuführen.

8. Arbeitsteilung mit dem Statistik-Berater

Einige Angebote von Statistik-Beratern im Internet lauten sinngemäß, „mit unsere Hilfe wird Ihre Promotion zu einem kurzen Nachmittagsspaziergang“. Diese Angebote klingen verlockend, haben aber mit der Realität wenig zu tun. Ihre Hochschule erwartet bei der Doktorarbeit eine Eigenleistung. Sie werden bei Ihrer Doktorarbeit intensiv nachdenken, schwitzen, schreiben, einiges verwerfen, anderes verfeinern und am Ende die eigene Doktorarbeit in den Händen halten. Wir als Statistik-Berater unterstützen Sie gern, die Autorenschaft Ihrer Doktorarbeit bleibt aber bei Ihnen.

Unsere Lektoren & Coaches 5 unserer Statistikberater

Dr. Rudolf WelskopfWirtschaftsstatistiker
Martina GrimbergInformatikerin
Guido KaufmannQuantitative Methoden
Dr. Sonja VileiStatistische Methodik
Dr. habil. Sabine RossbachDozentin, Statistikerin
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