Die mündliche Prüfung

Der Tag der Prüfung

Wichtig ist die allgemeine Verfassung am Tag der Prüfung. Schlafen Sie ausreichend, vermeiden Sie jeglichen Stress am Morgen durch großzügige Zeitplanung und ernähren Sie sich gesund. So haben Sie das Optimale getan, was Sie an so einem wichtigen Tag tun können. Der Rest findet sich dann. Bei einer mündlichen Prüfung spielen noch zusätzliche Faktoren eine Rolle. Hier kommt das persönliche Auftreten zum Tragen, man muss ein Gespräch führen können und sich auf den Prüfer einstellen. Scheuen Sie sich nicht, dies durch Rollenspiele zu üben.

Prüfungsangst durch die Person des Prüfers

Es gibt wohl kaum einen Prüfer, der Spaß daran hat, Schüler oder Studenten zu schikanieren und sie durch die Prüfung fallen zu lassen. Eigentlich stehen Prüfer immer hinter den Prüflingen und sind bemüht, ihnen hilfreich zur Seite zu stehen. Für Prüfer ist die Prüfungssituation oft eine fast alltägliche. Es ist für sie Routine, ganz im Gegenteil zu den Geprüften. Für die ist es eine sehr wichtige und oft einzigartige Situation, von der unter Umständen einiges abhängt. 

Kann der Prüfer auch Teil der Bewältigung der Prüfungsangst sein?

Versuchen Sie den Prüfer als eine Person wahrzunehmen, die in Ihrem Boot sitzt und Ihnen wohlgesonnen ist. Warum sollte die Sie in die Pfanne hauen wollen?

Sollten Sie tatsächlich schon im Vorfeld mit Ihrem Prüfer Probleme gehabt haben, so suchen Sie das persönliche Gespräch. Denn mit Offenheit kommt man meist am weitesten und eventuelle Missverständnisse lassen sich auf diesem Weg am besten klären. Oftmals existieren auch regelrechte Mythen über einige Prüfer. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken. Denn eine erlebte Prüfung bekommt durch übertriebene Schauergeschichten erst die richtige Würze für die Gesprächspartner. Bedenken Sie das.

Bei großer Prüfungsangst vor der Person des Prüfers sollten Sie sich fragen, ob der Prüfer unter Umständen für eine andere Person aus Ihrem bisherigem Leben steht. Gibt es da einen Bezug zu kritischen Eltern oder früheren Lehrern, der sie in Angst versetzt? Auch hier gilt es wieder ehrlich und sorgfältig zu hinterfragen. Oft reicht diese Klarheit schon aus, mit anderen Augen und leichterem Herzen dem Prüfer gegenüberzutreten.

Die Prüfungsangst aufgrund von Konsequenzen einer nicht bestandenen Prüfung ist ebenfalls recht häufig anzutreffen. Natürlich möchte fast jeder, der eine Prüfung angeht, diese auch bestehen. Doch was wäre das Schlimmste, was eintreten könnte? Es ist wichtig, sich dies einmal genau klarzumachen.
Welche Alternativen gibt es?
Welche Auswege könnte man finden?

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