Ratgeber Promotion / Dissertation

Druck von Hausarbeiten und Bachelorarbeiten im CopyshopEine kurze Anleitung in sieben Schritten

Zeitdruck und Anspannung sind häufige Begleiter beim Ausdrucken von wichtigen Arbeiten im Copyshop. Diese Tipps sollen Ihnen dabei helfen, die Aufgabe entspannter und zielgerichteter anzugehen.

Die letzten Handgriffe vor dem Gang zum Copyshop

1. Wenn Sie mit Ihrem PC die finale Version der Arbeit speichern, halten Sie sich alle Türen offen. Speichern Sie erst eine Word-Version Ihrer Bachelorarbeit oder Masterarbeit.

2. Dann speichern Sie eine PDF-Version des Dokumentes, ohne die Word-Version zu überschreiben. Wie das, geht erfahren Sie unter PDF-Version erzeugen.

3. Schauen Sie sich die Seiten der erzeugten PDF-Datei auf Ihrem Bildschirm noch einmal an. Wenn sich beim Konvertieren vom Word-Format in das PDF-Format nichts verändert hat, sind Sie bereit für den Weg zum Copyshop.

4. Bevor Sie zum Copyshop gehen, speichern Sie die Datei, die Sie ausdrucken wollen, auf einen USB-Stick, auch wenn diese per Mail schon an den Drucker geschickt wurde. Mails mit großen Dateianhängen werden manchmal nicht zugestellt oder als SPAM gelöscht. Nehmen Sie sowohl die PDF-Version als auch die Word-Version Ihres Dokumentes mit. Falls Sie ihre Arbeit auf einem Notebook schreiben, nehmen Sie dies auch mit. Falls sie am fertigen Ausdruck im Copyshop noch einen gravierenden Fehler entdecken, können Sie diese dann noch ausmerzen. Dann noch Geld mitnehmen und los geht es.

Im Copyshop

5. Im Copyshop entscheiden Sie sich für eine Papiersorte und ein Cover bzw. eine Bindung. Beim Cover gibt es Hardcover, Spiralbindungen und andere Alternativen. Lassen Sie sich die Bindungstypen zeigen. In der Regel gibt es fertig gebundene Beispielausdrucke als Dummy. Diese können Sie selbst in die Hand nehmen und so die Qualität begutachten. Bevor Sie sich entscheiden, fragen Sie nach Preisen und wie lange die Produktion dauert.

6. Geben Sie dem Mitarbeiter Ihren USB-Stick und informieren Sie ihn. wie viele Exemplare gedruckt werden sollen. Viele Unis wollen zwei Exemplare haben. Ein Exemplar für den Erstprüfer und eines für den Zweitprüfer. Lassen Sie sich außerdem ein Reserveexemplar drucken. Dann können Sie nach der Abgabe immer noch genau nachvollziehen, welche Textversion Sie abgegeben haben.

7. Beim Verlassen des Copyshops denken Sie an Ihren USB-Stick. Wenn Sie eine Klebebindung verwendet haben, sollten Sie Ihre Hausarbeiten oder Bachelorarbeiten ein paar Stunden lang, und zwar bis der Kleber richtig durchgetrocknet ist, vorsichtig behandeln. Für den sicheren Transport fragen Sie im Copyshop nach einem Pappkarton. Der Copyshop hat in der Regel Pappkartons, in denen das Kopierpapier angeliefert wird.

Geschafft!!

Frage: Ich verwende eine Klebebindung. Der Kleber ist nicht durchgetrocknet, ich muss aber jetzt abgeben. Was mache ich?

Antwort: Nehmen Sie einen gelben Post-it-Zettel mit Klebestreifen und schreiben einen Hinweis auf das Cover, z. B. „Vorsichtig anfassen, der Kleber muss noch trocken!“. Dann schreiben Sie den Tag und die Uhrzeit dazu, bis wann der Kleber noch trocken muss. Geben Sie dann Ihre Bachelorarbeit in einem Karton oder in einer anderen Hülle ab. So ist Ihr Werk geschützt und der Zettel fällt auch nicht ab. Diese Vorgehensweise ist recht üblich.

Einfügen von Grafiken

Werden Grafiken verwendet, so sollten diese direkt über das Word-Menu „Einfügen“ in die Arbeit eingefügt werden. Als Grafikdateien eignen sich dabei am besten das „Tagged – Image – File - Format“ (TIFF oder kurz TIF) oder das JPEG- bzw. JPG-Dateiformat. Diese lassen sich später problemlos in eine PDF-Datei integrieren. Für JPEG-Grafiken empfiehlt es sich, die höchstmögliche Qualität und die niedrigste Kompressionsrate zu wählen. Für einfache Zeichnungen wie Diagramme und Schemata können auch Vektorgrafiken verwendet werden. Diese Grafiken zeichnen sich durch eine sehr hohe Qualität aus, weil sie unabhängig von der Druckauflösung sind.

Es empfiehlt sich, nicht Grafiken durch Screenshots oder direkt aus Excel über die Copy-and-paste-Funktion in die Arbeit einzufügen. Diese erscheinen nach dem Konvertieren in eine PDF-Datei oft schwarz. Mit Hilfe von anderen Programmen, wie z. B. Powerpoint, können die Grafiken zunächst in dieses Programm hineinkopiert und anschließend als TIF- oder JPEG-Format abgespeichert werden.

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