PrüfungsangstAngst kennt jeder! Es ist ein Gefühl, mit dem kaum jemand etwas Positives verbindet, aber...

Prüfungsangst Uni...wir brauchen sie. Sie nützt uns, sie gehört zu unserem Leben. Durch sie sind wir sorgsam, vorsichtig, sie fordert uns heraus, sie treibt uns an. Die Angst zeigt uns den Weg. Man sagt, dort, wo die Angst sitzt, geht es lang. Zu starke Angst lähmt uns jedoch, sie macht uns handlungsunfähig. So wie die Prüfungsangst. Wer ihr schon begegnet ist, der kennt das starke Herzklopfen und die Panik. Es schnürt einem die Brust zu, die Gedanken überschlagen sich, der Schweiß bricht aus, man fühlt sich hilflos. Am liebsten möchte man der Angst irgendwie entkommen, aber es funktioniert nicht. Oft reagieren Menschen auf starke Ängste mit Vermeidung. Sie meiden zum Beispiel große Plätze, Höhen, Menschenmassen oder sie fliegen nicht mehr und fahren lieber mit dem Zug oder dem Auto. Das ist eine Möglichkeit, aber auf Dauer keine Lösung.

Wie ist es mit der Prüfungsangst?

Kann man die Prüfungen einfach meiden? Nein. Selbst wenn man es könnte, wäre das kein Ausweg. Man muss sich die Angst eingestehen und sie angehen. Zuerst einmal gilt es zu analysieren, wovor man die größte Angst hat. Es gibt rund um die Prüfung mehrere Bereiche, die einem unangenehm sein können und für die Prüfungsangst verantwortlich sein können:

Prüfungsvorbereitung

Es geht los mit der Prüfungsvorbereitung, dann natürlich die Prüfungssituation, die Person des Prüfers, die Konsequenzen einer nicht bestandenen Prüfung, aber auch die Konsequenzen einer bestandenen Prüfung. Hier ist es am einfachsten, sich eine Liste der einzelnen Möglichkeiten anzufertigen und auf einer Skala von 1 bis 10 einzuschätzen, wie viel Angst man jeweils hat.

Beginnen wir mit Prüfungsangst aufgrund der falschen oder unzureichenden Prüfungsvorbereitung

Oft macht man den Fehler und lernt nur oberflächlich. Man merkt sich Schlüsselwörter, ohne diese wirklich einordnen zu können. So kann man keine wirklichen Verknüpfungen herstellen, der Stoff wird nicht genügend hinterfragt. Werden in der Prüfung die Schlüsselwörter nicht benutzt, so ist man auf verlorenem Posten und weiß nicht mehr weiter.

Wichtig für eine effektive Vorbereitung ist ein gutes Zeitmanagement. Überwinden Sie den inneren Schweinehund und fangen Sie rechtzeitig mit der Vorbereitung an. Je mehr man das aufschiebt, umso größere Prüfungsangst hat man. Die Zeit sitzt einem immer mehr im Nacken und man muss sich in kürzerer Zeit mehr Lernstoff merken. Beginnt man rechtzeitig, so kann man sich die Themen in kleinere Lernabschnitte aufteilen und diese dann gründlich abarbeiten.

Zwischendurch sollte man sich immer wieder selbst überprüfen. Wie viel habe ich schon gelernt und davon auch wirklich verstanden? Fragen Sie sich selbst immer wieder ab. Haben Sie Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, so helfen spezielle Konzentrationsübungen, die man immer wieder machen sollte. Auch das Neurofeedback ist hier eine wirksame Methode, über die Sie sich informieren können.

Zum Schluss ist es gut, sich selbst oder am besten einer anderen Person einen Vortrag über das gelernte Thema zu halten. Günstig wäre es, wenn diese Person auch einmal kritisch nachfragt und man dadurch Zusammenhänge näher erklären muss.

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