Zeit und Planung bei der Abschlussarbeit

Jedes erfolgreiche Projekt braucht einen groben Projektplan, d. h., es gibt einen Anfang, Zwischenstationen, Pausen, Wiederholungen und hoffentlich auch ein gutes Ende.

Einen Anfang finden

Setzen Sie sich selbst ein Datum, am besten das Anmeldedatum der Abschlussarbeit. Ab diesem Zeitpunkt geht es los. Es gibt keine Ausreden und Gründe fürs Trödeln, z. B. der Computer ist langsam, es fehlt noch Literatur, man ist müde etc. Wenn es im Vorfeld Probleme gibt, werden sie meist während der Arbeitsphase noch schlimmer. Daher gilt: frühzeitig erkennen und Lösungsschritte beginnen.

Zwischenstationen und Meilensteine

Erstellen Sie einen groben, realistischen Zeitplan: Überlegen Sie sich, wann Sie auf Ihrem Weg welche Stationen erreichen müssen, z. B. bis  zum 1. Mai Literatur gelesen, bis zum 1. Juni Experimente abgeschlossen, bis zum 1. Juli Rohmanuskript fertig etc.

Pausen und Wiederholungen

Sie sind keine Maschine, die drei bis sechs Monate durcharbeiten kann. Sechs Stunden konzentrierte Arbeit pro Tag an fünf Tagen in der Woche reichen aus. Halten Sie sich auch bei Zeitdruck einen Tag in der Woche frei für Sport, Freunde, Ausgehen etc. Auch Nachtschichten ohne Ausgleich sind nur am Ende der Arbeit zu empfehlen – denn dann haben Sie nach der Abgabe ein tiefes Loch, in das Sie fallen und in dem Sie sich erholen können. Wenn Sie das schon am Anfang oder mittendrin machen, ist das Erholungsloch in Ihrer Arbeitszeit und es droht ein Burnout.

Ein gutes Ende finden

Jede Abschlussarbeit ist einmal zu Ende, zum Glück! Planen Sie unvorhergesehene Störungen ein. Zum Beispiel dass der Drucker nicht funktioniert, dass das Scheiben der Schlussbetrachtung länger dauert oder dass der Kleber bei der Bindung schlecht haftet (wie bei meiner Doktorarbeit). Am besten planen Sie so, dass Sie eine Woche vor Abgabe fertig sind – und Sie die Abschlussarbeit noch in ein Lektorat geben können. Manche Prüfer sind bei den Punkten Formulierung und Rechtschreibung sensibel und geben Ihnen aufgrund vieler Kommafehler, Flüchtigkeitsfehler oder schlechter Formulierungen eine schlechtere Note, auch wenn der Inhalt gut ist.

Bei all diesen Tätigkeiten lauert die Multitasking-Falle! Unser Gehirn liebt Ordnung und Struktur. Abgeschlossene Prozesse machen das Gehirn frei für Neues in guter Qualität. Schließen Sie daher Vorgänge immer ab bzw. merken Sie sich, an welcher Gedankensstelle der Wechsel war, ansonsten sind sie noch energiefressend in Ihrem „Arbeitsspeicher“.

Ständiges geistiges Hin- und Herspringen ermüdet durch den Sägezahneffekt (Rein-Raus-Anfang suchen) und ist überaus schädlich beim Schreiben einer längeren Arbeit. Um Ihr Multitasking-Talent auszudrücken, können Sie dies in der Freizeit machen bzw. später einen Beruf suchen, der dies erfordert (Kundendienst, Call-Center etc.)

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