Probleme beim Schreiben

Umgang mit Problemen beim Schreiben

Das Schreiben der Abschluss- bzw. Masterarbeit stellt für viele Studenten eine große Herausforderung dar. Manche gehen davon aus, dass das Schreiben einer Abschlussarbeit nur ein wenig mehr fachliche Kompetenz und zeitlichen Aufwand erfordert als kleinere Arbeiten. Dies ist aber eine falsche Annahme! Sie werden bei Ihrer Abschlussarbeit wahrscheinlich viel häufiger mit Stolpersteinen konfrontiert werden als bei kleineren schriftlichen Arbeiten. Folgender Umgang mit Problemen hat sich bewährt.

1. Problem erkennen

2. Sich kurz ärgern, schimpfen, toben

3. Lösungen überlegen oder bei anderen Hilfe suchen

4. Lösungsidee praktisch umsetzen.

Das klingt sehr einfach und ist es auch. Die meisten bleiben jedoch bei Stufe 2 hängen – die Looserfalle! Jeder war schon in ihr drin, kennt sie gut und fällt immer wieder auf sie herein. Es ist nichts dabei, ein bis zwei Gläser Bier oder Wein zu trinken und sich über Hindernisse zu ärgern. Aber so bald wie möglich sollte man weiter zu Schritt 3 gehen – gute Freunde helfen dabei.

Arbeit aufschieben?

Unser Gehirn will kurzfristig Arbeit vermeiden und versucht, uns mit Aufschieben oder Ignorieren zu trösten. Der berühmte Schweinehund ist ein Kind, das in der Gegenwart lebt und keine Zukunft kennt. Deshalb ist die beste Möglichkeit, einen Zeitsprung durchzuspielen: Was sind die langfristigen Folgen, wenn man dem „Kind“ nachgibt oder alternativ in einer Erwachsenenhaltung die langfristigen Folgen seines Verhaltens durchspielt? Es ist ein Trugschluss, dass jemand die Arbeit für Sie erledigt! Es gibt keine Heinzelmännchen oder guten Geister, die Ihnen helfen – außer Sie organisieren sie sich in Form von Freunden, Familie oder bezahlten Unterstützern. Ansonsten selber machen und wenn möglich: „Tu es sofort“!

Abschlussarbeit = Probleme?

Dies liegt in der Natur der Abschlussarbeit. Sie ist vielleicht nur doppelt so lang wie eine Hausarbeit, aber sicher dreimal so kompliziert zu schreiben.