Bewerbung auf eine Bachelorarbeit im Unternehmen

Die Bewerbung für eine Bachelorarbeit im Unternehmen will gut durchdacht und vollständig sein, denn meist kannst du es dir nicht erlauben, eine Absage nach der anderen zu kassieren. Zeitdruck und begrenztes Angebot können dazu führen, dass du letztendlich doch keine externe Abschlussarbeit schreiben kannst.

Damit dir das nicht passiert, zeigen wir dir hier welche Unterlagen du brauchst und worauf du bei deren Inhalt achten solltest.

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Das gehört in deine Bewerbung für eine Bachelorarbeit

Welche Unterlagen du für deine Bewerbung benötigst, hängt davon ab, wie du dich bewirbst. Handelt es sich beispielsweise um eine ausgeschriebene Stelle, so werden meist konkrete Unterlagen gefordert – meist sind das ein Anschreiben und dein Lebenslauf.

Bewirbst du dich dagegen initiativ, solltest du den eben genannten Unterlagen auch ein Motivationsschreiben, sowie ein Exposé deiner Bachelorarbeit beifügen. Dieses umfasst neben dem Titel auch eine kurze Vorstellung sowie die vorläufige Gliederung deiner Arbeit.

Gehe bei deinem An- und Motivationsschreiben besonders auf deine akademische Laufbahn ein und betone dabei Erfahrungen und Erfolge, die du in deinem Studium gemacht hast. Diese sollten bestenfalls zum gewählten Thema passen, sodass erkennbar ist, dass deine Stärken in genau diesem Bereich liegen und das Unternehmen daher eine hervorragende Arbeit von dir erwarten kann.

Grundsätzlich sollten in deiner Bewerbung folgende Fragen beantwortet werden:

  • Warum interessiert dich das Thema?
  • Warum bist du der/die Richtige für dieses Thema?
  • Was soll der Schwerpunkt deiner Arbeit sein?

Bachelorarbeit im Unternehmen: Vertragliche Rahmenbedingungen

Bewerbung Bachelorarbeit im Unternehmen
 

Neben den inhaltlichen Aspekten solltest du auch die vertraglichen Rahmenbedingungen deiner Bachelorarbeit mit dem Unternehmen absprechen und die Ergebnisse schriftlich festhalten.

Letzteres ist gerade bei der Arbeitszeit und Anwesenheitsregelung sehr wichtig, denn hier kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Kläre also folgende Fragen:

  • Wie viele Stunden pro Woche musst du arbeiten?
  • Zählen Seminare oder Büchereibesuche als Arbeitszeit?
  • Falls nicht: Bleibt dir dann neben der festgelegten Stundenzahl genügend Zeit dafür?
  • Darfst du die gesamte Zeit für deine Arbeit verwenden oder musst du währenddessen im Unternehmen mitarbeiten?
  • Hast du während dessen Anspruch auf Urlaub?
  • Wenn ja: Wie viele Tage?

Ein weiterer wichtiger Punkt bei deiner Bachelorarbeit im Unternehmen ist natürlich die Vergütung. Denn bekommst du wider Erwarten nur sehr wenig oder gar kein Gehalt für deine Arbeit, so musst du eventuell nebenher jobben – was bei einer 40-Stunden-Woche kaum möglich ist. Versuche das Unternehmen in diesem Fall entweder in den Stunden herunterzuhandeln, oder versuche sie zu überzeugen, dir doch ein Gehalt zu zahlen, dass deine Grundausgaben deckt.

Da du für deine Arbeit sensible Unternehmensdaten verwendest, wird dein Vertrag höchstwahrscheinlich auch eine Verschwiegenheitserklärung und einen sogenannten Sperrvermerk beinhalten. Ersteres soll sicherstellen, dass du nach deiner Bachelorarbeit keine unternehmensinternen Informationen ausplauderst – tust du dies trotzdem, droht dir gegebenenfalls eine Vertragsstrafe. Wie hoch diese ausfällt, steht ebenfalls im Vertrag.

Der Sperrvermerk ist ebenfalls eine übliche Vertragsklausel, die dem Schutz sensibler Unternehmensdaten (beispielsweise gegenüber Konkurrenten) dienen soll. Sie verbietet es dir, deine Abschlussarbeit zu veröffentlichen – oft jedoch nur für eine bestimmte Zeit. Und manchmal darfst du sogar trotz Sperre ein Exemplar deiner Bachelorarbeit in der Uni zur Einsicht ausstellen. Um sicherzugehen, solltest du mit dem Unternehmen aber vorab ganz genau absprechen, was du darfst und was nicht.

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