Layout einer Dissertation

Eine Dissertation muss, soll sie veröffentlicht und gelesen werden, eine gewisse äußere Form aufweisen. Es stellt sich die Frage, wer das Layout sinnvollerweise übernimmt, wie zeitaufwendig der Vorgang ist und was Verlage und Dienstleister dazu beitragen können.

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Die Ausgangssituation beim Erstellen des Layouts

In Word formatieren kann eigentlich jeder irgendwie. Wenn aus einer Dissertation aber ein Buch werden soll, machen die Verlage mehr oder weniger strenge Vorgaben für das Layout. Diese umzusetzen kostet oft viel Zeit und bereitet manchmal erhebliche Mühe, denn einige Formatierungen gelingen dem Benutzer erst beim dritten Anlauf.

Verlage und Formatierung

Namhafte Fachbuchverlage haben sehr spezifische Vorstellungen, wie ein Werk im Layout werden soll. Ein sehr geübter Layouter, der mit Dissertationen Erfahrung hat, benötigt hier manchmal durchaus zwei Tage, um ein Werk ins gewünschte Buchformat zu überführen. Demgegenüber stehen Dissertationsverlage, die geringere Ansprüche an das Buchlayout stellen und dem Autor viele Freiräume lassen. Hier kann der Autor, wenn er Übung mit dem Formatieren hat, das Layout selbst innerhalb eines Tages bewältigen. Ein Beispiel hierfür ist der disserta Verlag.

Kosten sparen beim Layout

Wenn der Verlag selbst am Layout der Dissertation arbeitet, stellt er dies dem Autor in Rechnung. Die Formatierung ist in aller Regel nicht im Druckkostenzuschuss enthalten. Sparen lässt sich hier durch Dienstleister, die sich auf die Formatierung von Dissertationen spezialisiert haben. Diese arbeiten deutlich kostengünstiger als viele Verlage. Zu nennen ist hier beispielsweise die Formatierungs-Abteilung unseres Lektorates.

Eigenhändig formatieren

Wenn Sie Ihre Dissertation selbst formatieren wollen, um Kosten zu sparen, planen sie ausreichend Zeit ein. Vielfach ist der Verlag mit der ersten Layout-Version, die der Autor schickt, nicht einverstanden und bittet um Nachbesserung. In der Regel schickt der Verlag eine Liste mit beanstandeten Punkten, welche dann abzuarbeiten sind.

Bilder in der Dissertation

Beim Buchdruck einer Dissertation kommen Druckmaschinen zum Einsatz, die nicht mehr viel mit dem Drucker gemein haben, der bei Ihnen in der Wohnung steht. Ein Bild, das auf Ihrem Drucker ordentlich aussieht, kann im Buchdruck ganz andere Farben oder Graustufen haben. Auch bereiten Vektorgrafiken häufig Probleme. Hier werden immer wieder Objekte, die eigentlich im Hintergrund der Grafik liegen, im Vordergrund dargestellt. Bitte speichern Sie alle Grafiken und Bilder, die mit anderen Programmen als Word erstellt wurden (Grafikprogramm, Bildbearbeitung etc.) im ursprünglichen Format so ab, dass Sie diese Bilder auf Ihrer Festplatte auch wiederfinden. Wenn es dann zu einem Problem im Druck kommt, kann dieses außerhalb der Word-Datei gelöst werden – oft mit deutlich besseren Erfolgschancen. Wenn Sie Ihre Dissertation über einen Verlag in den Druck geben, erhalten Sie die Druckfassung und den Umschlag/das Cover als PDF-Datei zur Endkontrolle. Obliegt Ihnen die Endkontrolle, achten Sie besonders auf die Darstellungsqualität und die Farbverläufe bei Bildern und Grafiken. Verschwommen aussehende Grafiken sind unserer Erfahrung nach das, was bei der Endkontrolle am häufigsten bemängelt wird.

Viel Spaß beim Layout Ihrer Dissertation

Kommen Sie bei der Formatierung nicht zügig weiter, fragen Sie gerne einen Layouter, der sich mit Doktorarbeiten und Fachbüchern auskennt.

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