Richtiges Zitieren aus Printquellen

Anführungszeichen bei englischen Zitaten

Die Anführungszeichen im Englischen unterscheiden sich von den Anführungszeichen im Deutschen. Die englischen Anführungszeichen, die Quotation Marks, können beim Zitieren aus englischsprachigen Quellen dann gesetzt werden, wenn ein vollständiger Satz wiedergegeben wird, der nicht in den eigenen Satz eingebunden ist. Entscheidet man sich dafür, muss dies aber im ganzen Text einheitlich geschehen.

Beispiel:

Burleigh reiht die Anschläge vom 11. September in eine Vielzahl von Attentaten gegen die westliche Welt ein: “The 11 September attacks were not the first, or the last, terrorist assault nominally directed against Western interests and values […].”

Handelt es sich hingegen nur um einzelne Wörter, eine Wortgruppe oder einen Teilsatz, müssen Sie die deutschen Anführungszeichen setzen.

Beispiel:

Nach Burleigh waren „the 11 September attacks […] not the first, or the last, terrorist assault nominally directed against Western interests and values […].“

Die amerikanische (Harvard-)Zitierweise

Zunehmend wird die amerikanische bzw. Harvard-Zitierweise verwendet. Anders als mit Fußnoten erfolgt die Quellenangabe direkt im Fließtext. Genannt werden Autor, Erscheinungsjahr und Seitenzahl.

Beispiele:

„Moderne Gesellschaften können ihre Integration nicht mehr allein auf die Solidaritätsnetzwerke gewachsener Lebenswelten stützen“ (Münch 1998, 65).

„Moderne Gesellschaften können ihre Integration nicht mehr allein auf die Solidaritätsnetzwerke gewachsener Lebenswelten stützen“ (Münch 1998, S. 65).

Münch (1998, S. 65) charakterisiert moderne Gesellschaften dadurch, dass sie „ihre Integration nicht mehr allein auf die Solidaritätsnetzwerke gewachsener Lebenswelten stützen“ können.

Zitieren mit Fußnoten

Anstatt die Quellenangabe direkt im Text zu machen, können sie auch eine Fußnote einfügen. Die Quellenangabe in der Fußnote kann der amerikanischen Zitierweise entsprechen, Sie können aber auch Kurztitel oder die vollständige bibliografische Angabe machen.

Beispiel:
<5>1) Richard Münch, Globale Dynamik, lokale Lebenswelten. Der schwierige Weg in die Weltgesellschaft, Frankfurt am Main 21998, S. 65.

Letzteres erfolgt aber nur bei der ersten Nennung in einer Fußnote, danach greift man in späteren Fußnoten auf Kurzangaben zurück.

Beispiele:

45) Münch 1998, S. 65.

oder:

45) Münch (wie Anm. 1), S. 65.

oder:

45) Münch, Globale Dynamik, S. 65.

Insgesamt gilt auch, wenn Sie Fußnoten einfügen, dass einheitlich zu verfahren ist. Wechseln Sie bei Ihren Quellenangaben also nicht zwischen den verschiedenen Zitierweisen, sondern behalten Sie konsequent diejenige bei, für die Sie sich entschieden haben.

Zitieren aus erster Hand oder aus Sekundärliteratur

Sie sollten möglichst aus erster Hand zitieren. Dies gilt vor allem dann, wenn es sich um ein wörtliches Zitat handelt. Sie zeigen damit, dass Sie nicht nur mit Handbüchern oder Sekundärliteratur, sondern auch mit den Primärtexten gearbeitet haben.

Nur wenn der entsprechende Text nicht greifbar ist, können Sie auch aus zweiter Hand zitieren; dies muss dann aber kenntlich gemacht werden, indem sowohl das Original als auch das Werk, aus dem Sie zitieren, genannt werden.

Beispiel:

„So können wir den objektiven Geist nicht aus der Vernunft verstehen, sondern müssen auf den Strukturzusammenhang der Lebenseinheiten, der sich in den Gemeinschaften fortsetzt, zurückgehen“ (Dilthey 1970, S. 183, zit. n. Plümacher 1996, S. 66).

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