Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit

Der Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit ergibt sich aus verschiedenen, teilweise vorgeschriebenen Bestandteilen.

1. Das Deckblatt

Beim Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit vermittelt das Layout des Deckblattes den ersten Eindruck beim Gutachter. Formal muss es folgende Informationen enthalten: Den Namen der Hochschule, des Fachbereichs und des Studiengangs; den Titel der Arbeit; den Namen und Titel des 1. und 2. Betreuers/Gutachters; den Vor- und Zunamen sowie die Matrikelnummer des Studierenden sowie den Abgabetermin. Darüber hinaus hat es sich für die Kommunikation mit den Prüfern bewährt, auf dem Deckblatt die eigene Telefonnummer anzugeben. Link zum Bsp…

2. Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis spiegelt den detaillierten Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit bzw. die detaillierte Gliederung wider.

Das Inhaltsverzeichnis folgt unmittelbar nach dem Deckblatt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass es übersichtlich und logisch aufgebaut ist. Jeder Gliederungspunkt kann mehrere Unterpunkte enthalten. Ist ein Unterpunkt vorhanden, muss aber mindestens ein zweiter folgen!

3. Abkürzungsverzeichnis

Mit Abkürzungen im Text ist sparsam umzugehen. Vor allem ungebräuchliche und persönliche Abkürzungen des Verfassers sowie unternehmensspezifische Kennzeichnungen sollten vermieden werden. Wenn Sie Abkürzungen verwenden, müssen diese den Standards im „Duden“ entsprechen. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie bei erstmaliger Verwendung das Wort ausschreiben und die Abkürzung in Klammer dahintersetzen. Das Abkürzungsverzeichnis enthält nur die Abkürzungen, die nicht im Duden aufgeführt sind. Der formelle Platz im Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit ist hinter dem Inhaltsverzeichnis und vor der Einleitung.

4. Die Arbeit – Die Kapitel

Der Kern beim Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit besteht aus drei Blöcken: Einleitung – Hauptteil – Zusammenfassung.

4.1. Einleitung

Die Einleitung hat die wichtige Funktion, den Gutachter/Leser an die Arbeit heranzuführen und ihn auf die Thematik einzustimmen. Dazu sollte die Einleitung den Leser zum Thema hinführen und eine Abgrenzung von nicht behandelten Aspekten des Themas leisten. Anschließend muss die Problem- bzw. Fragestellung der Arbeit aufgezeigt werden. Daran schließt sich die Darstellung der Zielsetzung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung an. Dann folgt eine Skizze des Aufbaus der Arbeit bzw. des Gangs der Untersuchung in den einzelnen Kapiteln. Die Einleitung sollte erst bearbeitet werden, wenn mindestens 50 % der Arbeit „fertig“ sind.

Beispiel einer Einleitung aus einer Bachelorarbeit

Hier finden Sie die Einleitung einer Bachelorarbeit, die in drei Schritten (Draft , Kommentare eines Dozenten, überarbeitete Version) entstanden ist. Der Text zeigt, wie die Einleitung einer Bachelorarbeit gestaltet werden sollte. Bachelorarbeit-Einleitung-Beispiel.pdf

4.2. Hauptteil

Im Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit unterteilt sich der Hauptteil entsprechend der Gliederung in mehrere Kapitel und deren Unterpunkte. Hier soll das Thema vollständig bearbeitet werden, indem das recherchierte Material verarbeitet und dokumentiert wird. Dabei dient stets die eingegrenzte Fragestellung der Arbeit (siehe Einleitung) als roter Faden. Die verschiedenen Denkansätze aus der Literatur werden hier durch das eigene Wissen und eigene Ideen ergänzt. Alle Aussagen müssen mittels verschiedener Theorien, Zahlen oder Zitate sowie eines entsprechenden Quellenverweises belegt werden.

4.3. Zusammenfassung

Die Zusammenfassung rundet die Arbeit ab. Hier werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf weitere Fragestellungen bzw. künftige Entwicklungen gegeben.

5. Literaturverzeichnis- und Quellenverzeichnis

Im Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit bildet das Literaturverzeichnis und Quellenverzeichnis eine zentrale Rolle. In diesem Verzeichnis müssen die gesamte Literatur und alle Quellen, die in der Arbeit verwendet wurden, in alphabetischer Reihenfolge (ausgehend von den Nachnamen der Autoren) angeführt werden.

6. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Für den Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit sind Abbildungen und Tabellen oft unverzichtbar. Wenn diese Abbildungen und Tabellen aus der Literatur übernommen wurden, so ist dies direkt im Anschluss an die Abbildung oder Tabelle, also noch vor der Unterschrift, wie folgt zu kennzeichnen. Bei originalgetreuer Übernahme (z. B. Scans): Quelle: Karl Ausgedacht: Freizeit, S. 232. Handelt es sich hingegen um eine inhaltliche Anlehnung, sollte auch diese bei der Quellenangabe deutlich werden, es heißt dann: In Anlehnung an: Karl Ausgedacht: Freizeit.

Wurden Tabellen und/oder Abbildungen selbst erstellt, in denen die Daten aus verschiedenen Quellen einbezogen wurden, sind in einer Fußnote alle verwendeten Quellen anzugeben.

Ein gesondertes Verzeichnis erscheint aber erst ab etwa fünf Abbildungen und Tabellen sinnvoll. Wird ein solches Verzeichnis erstellt, müssen die Abbildungen oder Tabellen der Reihenfolge im Text entsprechend unter Angabe der fortlaufenden Nummer, Überschrift und Seitenangabe aufgeführt werden. 

7. Anhang

Beim Aufbau einer Diplomarbeit oder Bachelorarbeit ist der Anhang kein „Sammelbecken“ für alles „Übriggebliebene“, das im Rahmen der Arbeit gesammelt wurde und für die Bearbeitung der Arbeit nicht relevant war.

In den Anhang gehören die Materialien, die nicht zwingend für das Textverständnis erforderlich sind. Berechnungen, deren Ergebnisse im Text verwendet wurden, oder der Arbeit zugrundeliegende Fragebögen können hier ausführlicher dargestellt werden.

8. Eidesstattliche Erklärung

Mit der Erstellung der Diplomarbeit oder Bachelorarbeit soll der Student den Beweis erbringen, dass er am Ende seines Studiums in der Lage ist, eigenständig einen begrenzten Themenkomplex mit wissenschaftlicher Methodik zu bearbeiten. Dabei ist die Unterstützung durch Lektoren und Coachings zulässig und teilweise sogar gewünscht. Hingegen ist das Abschreiben oder das Schreibenlassen nicht nur verboten, sondern auch ein Betrug an sich selbst und an der Prüfungskommission. Mit der eidesstattlichen Erklärung versichern Sie, die Diplomarbeit bzw. Bachelorarbeit selbst geschrieben zu haben.

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