Statistik-Beratung bei der Promotion

Die Statistik-Beratung von Doktoranden unterschiedlichster Fachbereiche ist einer unserer Schwerpunkte. Dabei arbeiten wir ganz ähnlich wie Statistik–Beratungsstellen an Hochschulen. Wesentlicher Unterschied im Beratungsansatz ist die zeitliche Intensität. Da Sie bei uns als Doktorand zahlender Kunde sind, bestimmen Sie Zeitintensität, Schwerpunkte und Termine der Beratung. In unserem Team arbeiten viele Doktoren, welche die Höhen und Tiefen einer Promotion aus eigener Erfahrung kennen. Gerade wenn es darum geht, aus Theorien oder mit Methoden der Statistik Aussagen über die Realität abzuleiten, kann das Gespräch mit einem berufserfahrenen Kollegen hilfreich sein. Bei den folgenden Arbeitsschritten können wir Sie unterstützen.

1. Hypothesenbildung

Wie effektiv und aussagekräftig die eigene statistische Untersuchung sein wird, entscheidet sich bereits am Anfang der Dissertation bei der Formulierung der Hypothesen. Mit einer interessanten Hypothese, die sich gut mit statistischen Methoden ergründen lässt, legen Sie den Grundstein für eine gute Note. Lassen Sie sich an diesem wichtigen Punkt Ihrer Dissertation von einem Fachspezialisten beraten. Haben Sie Medizin studiert, können Sie hierzu mit einem Spezialisten für Medizin-Statistik diskutieren. Sind Sie Wirtschaftswissenschaftler, stellen wir Ihnen einen promovierten Wirtschaftswissenschaftler. Auch für Soziologen und Psychologen haben wir den passenden Ansprechpartner.

2. Datenbasis zusammenstellen

Ein zweiter Baustein für eine erfolgreiche Dissertation ist die zielgerichtete Datenerhebung. Leider gibt es in Dissertationen immer wieder statistische Erhebungen, die nicht wirklich gut wissenschaftlich fundiert sind. Gerade bei Doktorarbeiten in der Medizin fehlt häufig die Zeit und der richtige methodische Ansatz, um eine gute Datenbasis zusammenzustellen. Hier kann Sie das Gespräch mit dem Statistikberater weiterbringen.

3. Auswertung vorbereiten

Sind die Daten eingegeben, erfolgt eine einfache deskriptive Auswertung aller Variablen (Minimum, Maximum, Mittelwert, Häufigkeiten, „Ausreißer“). Nicht plausible Werte und Merkmalsverteilungen sollten in dieser Phase aussortiert werden. Die erste „Vor“-Auswertung gibt Hinweise auf mögliche Eingabe- oder Kodierungsfehler. Erst danach sollte mit weiteren Rechnungen und Auswertungen begonnen werden.

4. Daten auswerten

Sind die Daten erhoben und gut strukturiert, folgt die Datenauswertung. Für die Auswertung gibt es eine schwer überschaubare Anzahl an statistischen Methoden, die alle spezifische Vor– und Nachteile aufweisen. Welches für die Beantwortung Ihrer Fragestellung das richtige Verfahren ist, lässt sich im Gespräch klären.

5. Statistik-Tools richtig einsetzen

Zwischen dem angewandten statistischen Verfahren und dem zum Einsatz kommenden Statistik-Tool gibt es einen engen Zusammenhang. Viele Doktoranden denken bei Software erst einmal nur an SPSS. Es gibt aber eine ganze Reihe alternativer Statistik-Softwarepakete. Mit SPSS lassen sich dank der recht einfachen Benutzeroberfläche viele Verfahren recht zügig durchführen, aber leider nicht alle. Wenn die Datenauswertung mit einem alternativen Tool schneller oder qualitativ besser durchführbar ist, setzen wir dieses alternative Tool ein.

6. Daten richtig interpretieren

Die Interpretation der Daten gelingt unserer Erfahrung nach vielen Doktoranden gut. Der Forschende hat in der Regel durch die Arbeit an dem Projekt bereits eine gute Vorstellung davon gewonnen, welche möglichen Ergebnisse oder Schlussfolgerungen sich ergeben könnten. Die Auswertung bestätigt oder widerlegt dann einzelne Hypothesen anhand des Datenmaterials. Jungen Akademikern fällt es aber häufig schwer, diese Statistikergebnisse angemessen in einen gut lesbaren Text umzusetzen. Bei diesem auch umgangssprachlich als „Vertextlichung“ bezeichneten Vorgang können wir Sie unterstützen, zum Beispiel mit einem Lektorat des Textes.

7. Kommunikation mit dem Doktorvater / Betreuer

Doktorväter haben meist wenig Zeit. Die Kommunikation mit dem Menschen, der Ihre Promotion bewertet, ist aber wichtig. Denn dem Doktorvater sollte das Ergebnis schließlich gefallen. Es hat sich bewährt, vor der offiziellen Abgabe eine Version der Doktorarbeit an den Prüfer zu schicken. So können noch Änderungswünsche eingebracht werden, bevor die Benotung stattfindet. Lässt sich der Prüfer auf dieses Vorgehen ein, erfährt der Doktorand rechtzeitig, wie seine Doktorarbeit aufgenommen werden wird. Auch bei einem anderen Punkt ist es nützlich, die Ansicht des Doktorvaters zu kennen: Bei der Frage der Einbindung eines externen Statistik-Beraters. So ist es bei der Medizin-Dissertation durchaus üblich, eine Beratung durch Statistik-Experten in Anspruch zu nehmen. Bei einer Dissertation im Fach Statistik hingegen wird vom Doktoranden erwartet, die Berechnungen selbstständig durchzuführen.

8. Arbeitsteilung mit dem Statistik-Berater

Einige Angebote von Statistik-Beratern im Internet lauten sinngemäß, „mit unsere Hilfe wird Ihre Promotion zu einem kurzen Nachmittagsspaziergang“. Diese Angebote klingen verlockend, haben aber mit der Realität wenig zu tun. Ihre Hochschule erwartet bei der Dissertation eine Eigenleistung. Sie werden bei Ihrer Dissertation intensiv nachdenken, schwitzen, schreiben, einiges verwerfen, anderes verfeinern und am Ende die eigene Dissertation in den Händen halten. Wir als Statistik-Berater unterstützen Sie gern, die Autorenschaft Ihrer Dissertation bleibt aber bei Ihnen.

 

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