Literaturverzeichnis erstellen

Unterschied zwischen einem Literaturverzeichnis und einer Bibliografie

Als Bibliografie wird die möglichst vollständige Angabe von Literatur zu einem bestimmten Thema genannt. Da Sie in Ihrer Bachelorarbeit oder Seminararbeit nur einen kleinen Teil der bestehenden wissenschaftlichen Literatur zu Ihrem Thema verarbeiten, sollte daher besser von einem Literaturverzeichnis gesprochen werden.

Das Literaturverzeichnis

Auch ein Literaturverzeichnis zeichnet sich in gewisser Hinsicht durch Vollständigkeit aus. Wenn Sie Ihr Literaturverzeichnis erstellen, geben Sie alle Titel wieder, auf die Sie in Ihrer Seminararbeit oder Bachelorarbeit verwiesen haben. Titel, die Sie vielleicht gelesen, aber nicht direkt oder indirekt zitiert haben, die also keinem Beleg innerhalb des Textes entsprechen, sollten Sie, wenn Sie Ihr Literaturverzeichnis erstellen, nicht mit aufnehmen. Dies könnte als künstliche Aufblähung des Literaturverzeichnisses angesehen werden. Andererseits müssen alle Titel, auf die Sie in Ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Seminararbeit verweisen, im Literaturverzeichnis auftauchen.

Literaturverzeichnis als Pendant Ihrer Quellenangaben

Auch dann, wenn Sie im Text mit Fußnoten und (bei der ersten Nennung) vollständigen bibliografischen Angaben arbeiten, ersetzt dies nicht, dass Sie ein Literaturverzeichnis erstellen. Und wenn Sie die amerikanische oder eine andere mit abgekürzten Angaben arbeitende Zitierweise benutzt haben, erschließt sich dem Leser der exakte Beleg erst mit dem Literaturverzeichnis. Egal mit welcher Zitierweise Sie im Text die Quellenangabe machen, der entsprechende Titel muss im Literaturverzeichnis eindeutig zu identifizieren sein ist. Beispiel öffnen

Bibliografische Angaben bei Monografien

Eine Monografie ist eine wissenschaftliche Darstellung eines mehr oder weniger eng umgrenzten Themas. Es handelt sich um eine selbstständige Veröffentlichung im Gegensatz zu Aufsätzen bzw. Beiträgen in Zeitschriften, Sammelbänden, Festschriften etc.

Die bibliografische Angabe im Literaturverzeichnis dient dazu, dem Leser die notwendigen Informationen zu geben, damit er genau weiß, um welche Veröffentlichung es sich handelt, wenn Sie aus einer Quelle zitieren.

Eine bibliografische Angabe muss bei Monografien, um vollständig zu sein, Nachname, Vorname(n) bzw. Initiale(n), Haupttitel, Untertitel, Verlagsort und Jahr der Veröffentlichung enthalten. Zudem muss die Auflage der Quelle benannt werden, sofern es sich nicht um die erste Auflage handelt.

Gestaltung des einzelnen Eintrages im Literaturverzeichnis (bibliografischen Angabe)

Wie die einzelnen Bestandteile voneinander getrennt werden, steht Ihnen, wenn Sie keine andere Vorgabe haben, in gewissem Grade frei. Allerdings sollten Punkte, Kommas, Doppelpunkt etc. sinn- und maßvoll gesetzt werden. Auch hier gilt, dass dies bei allen Angaben im Literaturverzeichnis einheitlich zu erfolgen hat. Gängig ist folgende Gestaltung:

Beispiele:

Plümacher, Martina: Philosophie nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland, Reinbek bei Hamburg 1996.

oder:

Plümacher, Martina (1996): Philosophie nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland, Reinbek bei Hamburg.

Um die Quellenangabe im Literaturverzeichnis übersichtlich zu gestalten, können Sie den Titel des Buches kursiv setzen. Nachnamen der Autoren können in Kapitälchen gesetzt werden:

PLÜMACHER, Martina: Philosophie nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland, Reinbek bei Hamburg 1996.

Mehrere Autoren

Mehrere Autoren oder Herausgeber trennt man im Literaturverzeichnis durch Schrägstrich oder Semikolon. Bei mehr als drei Autoren wird nur der erste angegeben und auf die weiteren mit einem „et al.“ für „et alii“ (und andere) verwiesen. Manche Richtlinien sehen vor, dass dies nur bei Herausgebern gemacht wird, während Autoren stets alle anzuführen sind, auch wenn es sich um mehr als drei handelt:

Beispiel:

Killius, Nelson/Kluge, Jürgen/Reisch, Linda (Hrsg.): Die Zukunft der Bildung, Frankfurt am Main 2002.

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